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Junge lehnt über Lernmaterialien und schaut konzentriert

Wie lernen Kinder und Jugendliche?

Repräsentative Allensbach-Umfrage unter 10- bis 16-Jährigen und Eltern

Wie stehen Kinder und Jugendliche zum Thema Lernen und wie gehen sie es an? Was gilt es aus ihrer Sicht zu lernen? Was unterstützt sie dabei, was schränkt sie ein? Und welche Rolle spielen Schule, Eltern oder außerschulische Lernorte?

Mit einer repräsentativen Umfrage ist die Deutsche Telekom Stiftung 2020 erstmals diesen und anderen Fragen zum Lernen von 10- bis 16-Jährigen nachgegangen. Das Institut für Allensbach hat dazu rund 1.000 Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis zehn sowie 500 Eltern dieser Altersgruppe befragt.

Es zeigt sich: Schule schafft es nicht ausreichend, Kinder und Jugendliche zum Lernen zu motivieren. Dabei wird sie von ihnen als zentraler Ort für das Lernen wahrgenommen. Nur ein Drittel lernt gern für die Schule. Deutlich mehr Freude am Unterricht haben vor allem diejenigen, die über Lerninhalte mitentscheiden dürfen. Als wichtigste Lernunterstützer werden die Eltern genannt, nicht die Lehrkräfte.

10- bis 16-Jährige stehen im Bildungsbereich zumeist weniger im Fokus. Dabei passiert gerade in den letzten Kinder- und ersten Jugendjahren so viel in der Entwicklung, das besondere Beachtung und Berücksichtigung braucht – auch und gerade wenn es ums Lernen geht. Die repräsentative Umfrage soll ein Baustein sein, um diese Altersgruppe und speziell ihr Lernverhalten, ihre Einstellungen und Rahmenbedingungen zum Lernen in den Blick rücken.

Die repräsentative Befragung wird in Abständen wiederholt werden. Da der erste Durchgang vor den virusbedingten Schulschließungen stattgefunden hat, sind die Ergebnisse noch nicht von den Herausforderungen beim Lernen zu Hause geprägt. Ausgehend von dieser „Nullmessung“ wird sich somit auch weiterverfolgen lassen, ob das vermehrte Lernen zu Hause langfristig Spuren in Einstellungen und Lernverhalten hinterlässt.

 

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Fotos: SolStock/iStock.com; Deutsche Telekom Stiftung