Unsere Strategie

Aus Wissen wird Können


So haben wir unsere Strategie überschrieben. Dieses Motto vermittelt sehr genau, was wir mit unserer Arbeit bewirken wollen: Wissen und Kenntnisse sollen zusammen mit persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen in Umsetzungsstärke münden. Die brauchen wir in Deutschland dringend, wenn es darum geht, das Bildungssystem zu transformieren. Wir sind überzeugt: Mit Wissen, vor allem aber mit Können werden wir uns den großen Herausforderungen der Zukunft nicht nur stellen, sondern sie auch erfolgreich angehen.

Konkret wollen wir mit unseren Aktivitäten das Lehren und Lernen von MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) verbessern, denn die Herausforderungen in diesem Feld sind groß:  Zu viele Schüler*innen erreichen die Grundkompetenzen in MINT nicht mehr in ausreichendem Maße. Auch der Fachkräftemangel im MINT-Bereich nimmt weiter zu. Wir wollen für das Lehren, Lernen und Prüfen von MINT neue Wege gehen. Unser Ziel ist es, die MINT-Bildung offener, ansprechender und wirkungsvoller zu gestalten.   

Für uns ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche sich als Akteure erleben und Verantwortung für das eigene Lernen und ihren Bildungsweg übernehmen können. Das gelingt immer dann besonders gut, wenn junge Menschen an realen Herausforderungen und Fragestellungen aus dem MINT-Umfeld arbeiten und kreativ Lösungen entwickeln.

Eine Hand zeigt das Friedenszeichen.
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plainpicture/Lubitz + Dorner

Unsere Vision

Alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben die Chance, ihre individuellen Potenziale zu entfalten – unabhängig von ihren Voraussetzungen.

Wir wollen mit Schulen und deren Partnern im Bildungsökosystem zusammenarbeiten, denn Lernen geschieht an allen Orten, an denen Kinder und Jugendliche sich aufhalten. Wir sehen Schulen als Organisationszentren von Bildung und unterstützen vor allem diejenigen Schulen, die sich öffnen und Angebote mit anderen Bildungsakteuren – zum Beispiel Bibliotheken, Jugendhäusern, Museen oder Schülerlaboren – auf Augenhöhe entwickeln und umsetzen.

Wir wollen mit den für Bildung und Unterricht zuständigen staatlichen Stellen (u.a. Schulaufsicht, Landesinstitute) und den Schulträgern ko-konstruktiv arbeiten. Ziel ist es, mit diesen und weiteren Partnern Ideen zu entwickeln, um daraus maßgeschneiderte Projekte, Produkte und Maßnahmen zu konzipieren. Bei der Entwicklung beziehen wir auch die Perspektive junger Menschen gezielt ein. Unsere Ausschreibungen, Programme und Projekte entwickeln wir direkt für Lehrkräfte und weitere Lernbegleiter*innen. Wir legen sie so an, dass sie im Bildungssystem verbreitet und verankert werden können. 

Eine Frau läuft aufeinandergestellte Regale hoch, die Ordner enthalten.
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plainpicture/Lubitz + Dorner

Unsere Mission

Wir sind eine Bildungsstiftung und wollen mit unseren Aktivitäten die MINT-Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen verbessern. Dazu gehören für uns auch das Arbeiten in der Kultur der Digitalität und das Lernen mit und über Künstliche Intelligenz. Wir wollen die Bildungschancen junger Menschen erhöhen und konzentrieren uns darauf, dass die Gruppe der leistungsstärksten Schüler*innen größer und die der leistungsschwächsten kleiner wird. Wir arbeiten mit Schulen und deren Partnern im Bildungsökosystem zusammen und engagieren uns für bessere Rahmenbedingungen im gesamten Bildungssystem.

Wir wollen Partner und Impulsgeber für die Schulpraxis, aber auch für die Bildungspolitik und –verwaltung sein und setzen uns für bessere Rahmenbedingungen im Bildungssystem ein. Als bildungspolitischer Akteur betreiben wir Agenda Setting für Themen, die aus unserer Sicht Teil der öffentlichen und bildungspolitischen Debatten sein müssen und unsere Mission unterstützen. 

Unsere Angebote konzipieren und realisieren wir praxisorientiert und wissenschaftlich fundiert. Dabei orientieren wir uns am aktuellen Stand der Wissenschaft und tragen selbst zum Erkenntnisgewinn bei.    

In unserer Arbeit haben wir die nationalen und internationalen Entwicklungen im Blick. In einigen Themenfeldern wie Chancengerechtigkeit, Digitalität oder dem Umgang mit künstlicher Intelligenz sind Staaten innerhalb und auch außerhalb Europas bereits gut unterwegs. Wir nutzen daher nicht nur internationale Vergleichsstudien als Grundlage für unsere Aktivitäten, sondern beschäftigen uns auch mit Beispielen guter Praxis im Ausland. 
 

Unser Strategiepapier

Videointerview

Strategie

Neue Wege gehen

Jacob Chammon, Geschäftsführer der Telekom-Stiftung, beantwortet Fragen zur neuen Strategie.

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Stiftungsgeschäftsführer Jacob Chammon guckt bei einem Videointerview in die Kamera
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Sascha Kreklau