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Drei Jugendliche in einer Bibliothek klatschen ein.
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Bildungsort Bibliothek

Bundesweite Umfrage unter Öffentlichen Bibliotheken

Alljährlich stehen bei der Verleihung des Deutschen Bibliothekspreises einzelne Bibliotheken im Rampenlicht, die lebendige und in ihrer Kommune vernetzte Lern- und Begegnungsräumen sind. Doch wie sieht es in Öffentlichen Bibliotheken in Deutschland insgesamt heute aus? Lässt sich eine allgemeine Entwicklung – weg von der reinen Buch-Ausleihe, hin zum aktiven Bildungsakteur – in der deutschen Bibliothekslandschaft ausmachen und wenn ja, in welchem Umfang?

Mit einer bundesweiten Umfrage sind die Deutsche Telekom Stiftung und der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) dieser Frage nachgegangen. Knapp 650 Leiterinnen und Leiter von Öffentlichen Bibliotheken hat das Meinungsforschungsinstitut forsa im Sommer 2023 dafür befragt. Und es zeigt sich: Aktive Bildungsangebote für Jung und Alt gehören heute in vielen Bibliotheken genauso dazu wie eine moderne Ausstattung mit digitalen Geräten und W-LAN. Zum großen Kreis ihrer Kooperationspartner gehören neben Kindergärten und Schulen häufig etwa die Kinder- und Jugendarbeit, Museen oder auch Makerspaces, Schülerlabore oder Science Center. Neben Leseförderung und der Vermittlung von Informations- und Medienkompetenz nehmen sich heute viele Bibliotheken auch des Themas MINT an oder laden zu Robotik- oder Coding-Kursen ein.

Es wird deutlich: Bibliotheken zählen zu den wichtigsten außerschulischen Lernorten und Partnern im deutschen Bildungssystem. Dabei zeigt sich aber auch: Gerade dort, wo es weniger oder sogar keine anderen außerschulischen Bildungsangebote gibt – vor allem in ländlichen Räumen – brauchen Bibliotheken mehr und verlässliche Ressourcen sowie Unterstützung, um diese Rolle einnehmen zu können.

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