Zeitgemäße Prüfungsformate im Bundesvergleich

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Phil Dera

Handlungsspielräume für Lehrkräfte und Schulleitungen aufzeigen

  • Expertise

  • 2026

Was nützen die innovativsten Unterrichtskonzepte, wenn am Ende doch wieder nur Faktenwissen per Klausur abgefragt wird? Dabei sind heute längst auch andere, zeitgemäßere Prüfungsformate erlaubt. Eine bundesweite Analyse der Telekom-Stiftung will Licht ins Dunkel bringen.

Unterricht hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten teils stark weiterentwickelt – das Prüfungswesen in Schule hingegen kaum. Zwar diskutiert die Bildungslandschaft mittlerweile breit über alternative Prüfungsformate wie etwa Lernportfolios oder medial gestützte Klausuren. Einige Bundesländer erlauben sie auch bereits in begrenztem Umfang. Was bislang jedoch fehlt, ist ein systematischer Überblick über die rechtliche Regelungslage.

Diese Transparenz will die Deutsche Telekom Stiftung nun herstellen. Im Auftrag der Stiftung analysiert die auf Schulrecht spezialisierte Bildungsforscherin Dr. Julia Hugo (Universität Konstanz) die gesetzlichen Regelungen zu Prüfungsformaten für die Sekundarstufen I und II in allen 16 Bundesländern. Ziel der Expertise ist es, Rechtssicherheit für die Schulpraxis zu schaffen. Lehrkräfte und Schulleitungen, die bislang aus Unsicherheit noch auf gängige Prüfungsformate setzen, sollen zudem ermutigt werden, bestehende Handlungsspielräume zu nutzen.

Die Expertise wird im Frühjahr 2027 vorliegen. Zwischenergebnisse will die Stiftung jedoch bereits im Laufe dieses Jahres veröffentlichen.

Projektleitung

Dr. Gudrun Tegeder

Dr. Gudrun Tegeder

Projektleiterin

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