Chancen bilden

Menschen legen die Hände aufeinander.
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Lernorte vernetzen, gemeinsam MINT machen

  • 5 Standorte bundesweit

  • Regionale Kooperationen

Das Projekt

Jungen Menschen das Wissen und die Kompetenzen zu vermitteln, die sie für ein gelingendes Leben im 21. Jahrhundert benötigen, kann nicht allein Aufgabe der Schulen sein. Aus Sicht der Deutsche Telekom Stiftung braucht es dafür die Zusammenarbeit aller verfügbaren Lernorte. In unserer Strategie haben wir die Idee eines Bildungsökosystems entwickelt, in dem Schulen, Bibliotheken, Vereine, Jugendhäuser, Makerspaces, Schülerforschungszentren, Museen und andere Einrichtungen kooperieren und ihre Lerninhalte für Kinder und Jugendliche aufeinander abstimmen.

Um diesen Ansatz mit Leben zu füllen und sein Potenzial für die Verbesserung der MINT-Bildung aufzuzeigen, unterstützt die Stiftung an bereits fünf Standorten in Deutschland die Vernetzung von Lernorten.

Standorte

Hier unterstützt die Telekom-Stiftung ein Netzwerk rund um das Museum für Naturkunde. Schulen und andere Lernorte nutzen dabei die Ressourcen des Museums für gemeinsame Bildungsangebote. Das Netzwerk baut auf einer Kooperation auf, die im Rahmen des Stiftungsprojekts Werkstatt Neues Lernen geschlossen wurde.

An ihrem Sitz fungiert die Telekom-Stiftung als Koordinatorin des regionalen Netzwerks und arbeitet gemeinsam mit der Stadtverwaltung daran, möglichst viele MINT-Bildungsakteure zusammenzubringen und deren Angebote zu verbessern. Profitieren sollen davon insbesondere benachteiligte Kinder und Jugendliche.

Weitere Informationen

In Dortmund Scharnhorst gehen acht Bildungsakteure gemeinsam mit dem Regionalen Bildungsbüro und der Telekom-Stiftung den nächsten Schritt in Richtung Jugendpartizipation. Die Jugendlichen sind dabei nicht nur gefragt, wie sie die inhaltlichen Schwerpunktthemen des Netzwerkes „Coding“ und „Making“ angehen wollen. Sie werden auch Architektinnen und Architekten ihres eigenes Bildungsökosystems, indem sie beispielsweise neue Kooperationen initiieren.

Hier koordiniert die Universität Oldenburg ein vernetztes Angebot für Schulklassen, das ganz auf Nachhaltigkeitsbildung ausgelegt ist. Beteiligt sind unter anderem das Küstenmuseum, der Lernort Technik und Natur, das Umweltzentrum Schortens und das Wattenmeer-Besucherzentrum.

In der Hansestadt kooperierte die Telekom-Stiftung bislang schon mit der Stadtbibliothek Rostock, drei Ich kann was!-Jugendhäusern und zwei Junior-Ingenieur-Akademie-Schulen. Unter Federführung der Bibliothek wird die Expertise aller Projektakteure in einem MakerSpace zusammengeführt. Dieser macht nacheinander Station in verschiedenen nicht-chancengerechten Stadtteilen und bezieht dort vormals leerstehende Ladenlokale. Ziel ist es Kinder und Jugendliche vor Ort zum Kreativsein zu motivieren.

Hier dreht sich thematisch alles um nachhaltige Entwicklung und digitale Medien. Eine Gruppe von zunächst drei Partnern (Stadtbücherei, Forscherfabrik, Stadtmuseum) koordiniert die Entwicklung von entsprechenden Bildungsangeboten.

Projektleitung

Johannes Schlarb

Johannes Schlarb

Projektleiter

0170 798 969 9

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