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Mädchen schaut auf Tablet

Wie lernen Kinder und Jugendliche?

Repräsentative Allensbach-Umfrage unter 10- bis 16-Jährigen und Eltern

Wie stehen Kinder und Jugendliche zum Thema Lernen und wie gehen sie es an? Was gilt es aus ihrer Sicht zu lernen? Was unterstützt sie dabei, was schränkt sie ein? Und welche Rolle spielen Schule, Eltern oder außerschulische Lernorte?

Mit einer repräsentativen Umfrage ist die Deutsche Telekom Stiftung im Frühjahr 2021 erneut diesen und anderen Fragen zum Lernen von 10- bis 16-Jährigen nachgegangen. Das Institut für Demoskopie Allensbach hat dazu mehr als 1.000 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis zehn sowie gut 500 Eltern dieser Altersgruppe befragt. Im Fokus stand dabei insbesondere auch das Lernen in der Zeit der corona-bedingten Schulschließungen. Die Meinungsforscher wollten wissen, wie die Herausforderungen der Pandemie sich auf Lernverständnis, -verhalten und -motivation der Schüler ausgewirkt haben.

Die Ergebnisse lassen befürchten, dass Corona das Ungleichgewicht zwischen den besseren und den schlechteren Lernern noch verstärkt hat. Mehr als ein Viertel der 10- bis 16-Jährigen attestiert sich selbst deutliche Lernrückstände als Folge der Pandemie, doch längst nicht alle versuchen den Stoff aktiv aufzuholen. Gleichzeitig haben die Kinder und Jugendlichen sich während Corona aber auch weiterentwickelt, etwa im Umgang mit Computer und digitalen Medien, in Selbstorganisation und Zeitmanagement. Die große Mehrheit will dennoch in Zukunft wieder zurück in die Schule und dort lernen, was die Lehrkräfte vorgeben.

Die Studie „Lernen in Zeiten von Corona“ knüpft an eine Untersuchung zur Lernmotivation an, die das Allensbacher Institut Anfang März 2020 – also noch vor den ersten Schulschließungen – im Auftrag der Telekom-Stiftung durchgeführt hat.

 

Foto: Norbert Ittermann

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