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Schülerin mit Virtual-Reality-Brille

Jugendliche über die Zukunft der Bildung

Fokusgruppenstudie mit 14- bis 18-Jährigen

Welche Vorstellung haben Schülerinnen und Schüler von der Bildung der Zukunft? Was sollte Schule aus ihrer Sicht leisten? Und welche Erwartungen und Wünsche haben sie an ihre Lehrkräfte? Erkenntnisse zu diesen Fragen gibt es bislang kaum, weil Jugendliche selbst nur selten dazu gehört werden. Ermöglicht durch die Deutsche Telekom Stiftung, hat das Fields Institute deshalb im Frühjahr 2021 unter wissenschaftlicher Leitung von Professor Gerhard de Haan (Freie Universität Berlin) junge Menschen über verschiedene Szenarien diskutieren und ihr Bild von guter Bildung formulieren lassen.

Für die Studie wurden in verschiedenen Regionen insgesamt 19 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren in fünf Fokusgruppen zusammengebracht und auf der Basis dreier konkreter Szenarien dazu angeregt, über die Bildung der Zukunft zu diskutieren. Die Auswertung der Diskussionen zeigt, dass die Teilnehmer Schule zwar weiterhin als die zentrale Institution des Bildungssystems ansehen und sie in den Mittelpunkt ihres zukünftigen Lernens stellen. Gleichwohl geben sie sich nicht mit dem Status quo zufrieden, sondern fordern weitreichende Reformen. So wünschen sie sich u.a. individuellere Lernangebote, mehr Gruppenarbeit und Peer-to-Peer-Lernen, weniger starre Lerngruppen, eine veränderte zeitliche Organisation von Unterricht und eine differenziertere Leistungsbewertung. Auch die Rolle der Lehrkraft muss sich aus ihrer Sicht wandeln.

Die Fokusgruppenstudie basiert auf dem Forschungsprojekt „Zukunft der (schulischen) Bildung 2050“, für die das Fields Institute und Gerhard de Haan in den Jahren 2019 und 2020 für die Stiftung Mercator hunderte von Bildungsexperten befragt haben.

 

Foto: Stígur Már Karlsson/Heimsmyndir/iStock.com

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