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Norbert Ittermann

In MINT steckt viel Kreativität

Die MINT-Fächer bieten viel Raum, um Kreativität zu fördern - eine wichtige Zukunftskompetenz. Eine Umfrage zeigt, dass dieses Potenzial oft unterschätzt wird.

Robotik und Künstliche Intelligenz nehmen uns schon heute viele Aufgaben ab. Das erleichtert uns Arbeit und Alltag, stellt uns zugleich aber vor die Frage, wie unsere Rolle in Zukunft aussehen wird und was wir dazu wissen und können müssen. Eine wesentliche Eigenschaft, die wir Menschen den Maschinen voraushaben, ist Kreativität. Um die Ecke denken, neue Ideen und Lösungen entwickeln, Innovation schaffen. Nicht umsonst zählt Kreativität – neben Kommunikation, Kollaboration und kritischem Denken – zu den vier wichtigsten Kompetenzen für das 21. Jahrhundert, auch „4 K“ genannt.

Die MINT-Fächer bieten viel Raum für Kreativität. Diese ist dabei sowohl Methode als auch Ziel: Indem Lernende ganz praktisch an realen Fragenstellungen tüfteln, forschen, entdecken, staunen, und mit ihrem MINT-Wissen innovative Ideen entwickeln, stärken sie genau diese Kompetenz. Zudem erleichtert der kreative Ansatz den Zugang zu MINT und vermittelt die Relevanz dieser Disziplinen und die Vielfalt ihrer Anwendungen.

Eine repräsentative Umfrage, die die Deutsche Telekom Stiftung in Auftrag gegeben hat, zeigt jedoch, dass Kreativität kaum in Verbindung mit den MINT-Fächern gebracht wird. Ein Ergebnisbericht sowie eine Zusammenstellung aller Umfragezahlen sind unter diesem Artikel verlinkt.

Die MINT-Fächer bergen immenses Potenzial für Kreativität.

Thomas de Maizière

Mit vielen Projekte zeigen wir, welchen Beitrag zur Förderung von Kreativität die MINT-Fächer leisten können und verfolgen auf unterschiedlichsten Wegen einen Ansatz, der auch als STEAM bezeichnet wird – eine Erweiterung des englischsprachigen Kürzels STEM (Science, Technology, Engineering, Math) um die Künste: Arts. Die Idee: Mehr Kreativität bei der Vermittlung in den MINT-Fächern.