Jump to main content
Erzieherin liest Kinder etwas vor

MINTeinander-Netzwerk wächst

Telekom-Stiftung bildet Kita-Fachkräfte und Lehrer zum Thema „Schwimmen und Sinken" fort - Ausgewählte Kitas und Schulen erhalten kostenlose Experimentiersets - 13 MINT-Regionen werden gestärkt

Die Deutsche Telekom Stiftung bildet 2018 wieder Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkräfte bundesweit zu MINTeinander-Multiplikatoren fort und unterstützt damit 13 regionale Bildungslandschaften. Ziel des Stiftungsprojektes MINTeinander ist es, die MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) in Kita, Grundschule und weiterführender Schule weiterzuentwickeln sowie die Zusammenarbeit der Bildungseinrichtungen und die Übergänge zwischen den Bildungsstufen zu verbessern. Dazu werden Lernmaterialien entwickelt und verbreitet, die altersgerecht angelegt sind und wie eine Spirale aufeinander aufbauen.

In der kommenden MINTeinander-Multiplikatorenschulung, die im Januar in Münster stattfindet, sollen 80 ausgewählte Fach- und Lehrkräfte den Umgang mit dem neuen Spiralcurriculum „Schwimmen und Sinken“ erlernen und anschließend ihrerseits Kolleginnen und Kollegen in ihren Bildungsregionen fortbilden. Das Curriculum beinhaltet Experimentiersets sowie didaktisches Begleitmaterial. Die Schulungsteilnehmer stammen aus 13 regionalen Bildungsnetzwerken bzw. MINT-Regionen in fünf Bundesländern. Diese sind erfolgreich aus der jüngsten Ausschreibungsrunde der Telekom-Stiftung hervorgegangen. Insgesamt hatten sich bundesweit 19 Regionen beworben.

Über MINTeinander:

In Deutschland sind Lerninhalte zwischen den Bildungsstufen inhaltlich nur selten gut aufeinander abgestimmt. Insbesondere in den MINT-Fächern fehlen Konzepte, wie Themen sinnvoll aufeinander aufbauend vermittelt werden können. Im Stiftungsprojekt MINTeinander entwickelt eine Expertengruppe aus Wissenschaftlerinnen der Universitäten Frankfurt/Main, Gießen, Kassel und Münster Lernmaterialien für Kitas, Grundschulen und weiterführende Schulen. Sie bauen wie eine Spirale aufeinander auf und ermöglichen bildungsstufenübergreifendes Lehren und Lernen. So werden Kindern im Elementar- und Primarbereich Kompetenzen vermittelt, an die sie in den weiterführenden Schulen nahtlos anknüpfen können. Bislang profitieren von entsprechenden Materialien zum Thema Magnetismus bundesweit bereits 61 Netzwerke, bestehend aus 291 Kitas und Schulen. Die Ausschreibungsrunde 2017 richtete sich nicht mehr an Kita-Schul-Verbünde, sondern an regionale Bildungsnetze bzw. MINT-Regionen.

Die für MINTeinander ausgewählten regionalen Bildungsnetzwerke, sortiert nach Bundesländern und Städten:

Baden-Württemberg:

  • NeMo Netzwerk MINT-Region Böblingen

Bayern:

  • Multiplikatoren für MINTmacher (Ingolstadt)

Hessen:

  • Forschernetzwerk Lampertheim

  • MINTeinander Sontra (Witzenhausen)

Niedersachsen:

  • Regionale MINT-Zentren für den Landkreis Osnabrück - Verbund Samtgemeinde Neuenkirchen

  • MINTeinander in der Bildungsregion Landkreis Stade

Nordrhein-Westfalen:

  • MINTeinander Bochum (zdi)

  • MINTeinander in Bonn

  • Regionales Bildungsnetzwerk Coesfeld

  • zdi-Zentrum DU.MINT (Duisburg)

  • MINTeinander im Kreis Lippe (Lemgo)

  • MINTeinander SuS in Südwestfalen (Lüdenscheid)

  • MINTeinander Rhein-Sieg-Kreis

Foto: Photographee.eu/Shutterstock