Telekom-Stiftung mit Vorschlägen zur Reform des Deputatsmodells
Erste Ergebnisse aus Projekt Freiräume(n) für eine andere Arbeitszeitorganisation an Schule – Materialien richten sich an Schulleitungen und Bildungsverwaltung – Ergebnisse sind Grundlage für Pilotvorhaben im Bundesland Bremen
Bonn: Viele Bundesländer diskutieren derzeit über eine mögliche Arbeitszeiterfassung für Lehrkräfte. Die Deutsche Telekom Stiftung unterstützt
„Der Lehrerberuf hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten stark verändert. Im geltenden Arbeitszeitmodell, das allein das Deputat definiert, spiegelt sich das aber überhaupt nicht wider“, sagt Jacob Chammon, Geschäftsführer der Telekom-Stiftung. „Mit einer Neuorganisation der Arbeitszeit können wir nicht nur Arbeit in Schule fairer verteilen, was Lehrkräfte entlasten und ihre Motivation steigern würde; ein neues Modell würde dort auch viel pädagogische Energie freisetzen, etwa durch verbindliche Zeiten für Teamarbeit oder für kollegiale Fortbildungen. Die im Projekt Freiräume(n) bottom-up entwickelten Materialien zahlen genau darauf ein und können Vorbildcharakter haben – für andere Schulen, aber auch für Schulaufsichten, die im bestehenden System erste Veränderungen erreichen wollen“, so Chammon.
Alle Praxismaterialien richten sich an Schulleitungen und ihre Teams und unterstützen sie dabei, pädagogische Qualität mit guter und gesunder Arbeitsorganisation in Einklang zu bringen. Zielgruppe sind darüber hinaus Vertreterinnen und Vertreter der Bildungsverwaltung. In der derzeit laufenden Phase 2 der Praxiswerkstatt werden die einzelnen Bausteine an Schulen erprobt, evaluiert und weiterentwickelt.
Bremer Pilotprojekt nutzt Freiräume(n)-Ergebnisse
Die Ergebnisse aus Freiräume(n) fließen auch in ein Pilotprojekt zur Lehrkräftearbeitszeit im Bundesland Bremen ein. Dort sollen im kommenden Schuljahr die Lehrkräfte von
Die Ergebnisse aus der ersten Phase von Freiräume(n) stehen ab sofort mit einer ausführlichen Projektdokumentation zum Herunterladen bereit:
www.telekom-stiftung.de/freiraeumen.