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Eine Teenagerin hält eine Weltkugel in beiden Händen

Klima findet Stadt

Bonner Jugendliche erforschen die Erderwärmung vor der eigenen Haustür

Der Klimawandel ist Realität und bedroht unseren Lebensraum. Um ihn auf lokaler Ebene sichtbar zu machen und ihm etwas entgegenzusetzen, sucht die Deutsche Telekom Stiftung junge Menschen, die das Klima vor der eigenen Haustür erforschen und positiv beeinflussen wollen. Das Projekt „Klima findet Stadt“ richtet sich an Bonner Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren. Gesucht werden darüber hinaus engagierte Erwachsene und Institutionen, die die jungen Klimaforscher auf ihrem Weg begleiten. Für die einzelnen Workshops und Tutorials kann man sich ab sofort online anmelden.

Wo in Bonn zeigt sich der Klimawandel heute bereits am deutlichsten? Dies sollen die Teilnehmer herausfinden, indem sie überall in der Stadt – zum Beispiel auf Schulhöfen, an Straßen oder in Parks – selbstgebaute Umweltmessstationen installieren. Mit den erfassten Klimadaten lässt sich so eine komplette Klimakarte für Bonn erstellen. Darüber hinaus sollen die Jugendlichen aber auch eigenen Fragestellungen nachgehen und Ideen entwickeln, wie das urbane Klima mithilfe von Messgeräten, Sensoren und anderen technischen Lösungen verbessert werden kann. Denkbar wäre etwa, ein Bewässerungssystem für Gärten und Grüne Inseln in der Stadt zu planen und zu bauen. Oder einen Temperaturmesser zu programmieren, der an der Schule als Hitzefrei-Sensor genutzt werden kann.

„Klima findet Stadt“ ist eine gemeinsame Initiative der Telekom-Stiftung und des Wissenschaftsladens Bonn in Partnerschaft mit dem MakerSpace Bonn e.V. und der Bundesstadt Bonn. Das Projekt läuft zunächst ein Jahr lang und beschränkt sich auf Bonn. Anschließend soll geprüft werden, es auf andere Kommunen auszuweiten. Insgesamt investiert die Stiftung 70.000 Euro.

 

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Foto: Maica/iStock.com