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Schüler beim Technikunterricht der Junior-Ingenieur-Akademie

Junior-Ingenieur-Akademie

Technik als Lieblingsfach

Wenn Roboter durch das Klassenzimmer tanzen und Schüler auf virtuelle Marsmission gehen, ist das ein Indiz für eines der Leuchtturmprogramme der Deutsche Telekom Stiftung: die Junior-Ingenieur-Akademie (JIA). Das auf zwei Jahre angelegte Wahlpflichtfach für die gymnasiale Mittelstufe vermittelt ingenieurwissenschaftliche und technische Themen auf besonders praxisnahe Art und Weise.

Eine enge Zusammenarbeit von Schulen, Unternehmen und Hochschulen ermöglicht es Schülern der Klassen 8 und 9, die Arbeitswelt von Forschern und Ingenieuren kennenzulernen und eigene Talente zu entdecken. Das macht die JIA zu einem einzigartigen Programm für die Studien- und Berufsorientierung. Bundesweit hat sich das Modell für Technikbildung bereits an 104 Schulen etabliert. Das Netzwerk ist darauf ausgerichtet, die Technikbildung in Deutschland dauerhaft voranzubringen. 

Um das Konzept zu verbreiten und das Netzwerk engagierter Schulen auszubauen, sucht die Deutsche Telekom Stiftung neue Junior-Ingenieur-Akademien in ausgewählten Bundesländern. Bewerben können sich Schulen mit gymnasialer Mittelstufe derzeit aus Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen. Schulen mit überzeugenden Anträgen, die das Modell der Junior-Ingenieur-Akademie langfristig als festen Bestandteil ihrer Lehrangebotes etablieren wollen, erhalten eine Anschubfinanzierung von jeweils bis zu 10.000 Euro. Weitere Informationen zum Antragsverfahren erhalten interessierte Schulen ab dem 9. September auf dieser Website.

Seit 2016 bietet die Telekom-Stiftung ihren Netzwerkschulen die Möglichkeit, Schulpartnerschaften in Mittel-, Ost- und Südosteuropas aufzubauen und dort Technikprojekte für Schüler durchzuführen. Dieses internationale Engagement wird in Kooperation mit dem Pädagogischen Austauschdienst und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen umgesetzt. Seit 2019 besteht zudem eine Kooperation mit dem Mentoring-Programm CyberMentor, die sich speziell an JIA-Schülerinnen richtet und sie in ihrem Technik-Interesse bestärken und unterstützen soll.

Die Telekom-Stiftung möchte auch Schulen ohne JIA oder eigenständigen Technik-Unterricht die Möglichkeit geben, Technikprojekte in ihren Fachunterricht zu integrieren. Deshalb hat sie in Zusammenarbeit mit Lehrkräften aus ganz Deutschland Unterrichtseinheiten und Arbeitsmaterialien entwickelt. Die Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien (GPI) hat diese im Juli 2021 mit dem Comenius-EduMedia-Siegel ausgezeichnet, das an besonders hochwertige digitale Bildungsmedien vergeben wird. 

Im Mai 2021 fand die Junior-Ingenieur-Akademie-Jahrestagung statt. Der Fokus der erstmals digitalen Tagung lag auf den Themen Klimawandel und Umweltschutz.


JIA-SCHÜLERINNEN PROGRAMMIEREN EINEN KÄLTESCHOCKSENSOR

Foto: Wolfram Scheible, Bildergalerie: Jürgen Schwarz

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