Jump to main content
Lehrerin und Schüler schauen auf einen Tablet-PC

Digitales Lernen Grundschule

Medienbildung kompetent vermitteln

Viele Grundschullehrkräfte benötigen mehr Unterstützung, wenn es darum geht, guten Unterricht mit digitalen Medien zu machen. Dafür müssen sie entsprechend fort-, vor allem aber anders ausgebildet werden. Auf Initiative der Deutsche Telekom Stiftung haben deshalb bis Ende 2018 zwei Pädagogische Hochschulen (Ludwigsburg, Schwäbisch-Gmünd) und vier Universitäten (Bremen, Hamburg, München, Potsdam) Konzepte für den produktiven Einsatz digitaler Medien im Grundschulunterricht entwickelt und an Schulen praktisch erprobt. Die Konzepte und Arbeitsmaterialien sind kostenlos verfügbar.

Am 12. November um 16.30 Uhr findet ein kostenloser Online-Workshop für Grundschullehrkräfte statt. Didaktiker und Schulpraktiker aus Hamburg stellen darin einen Ansatz für die Grundschule vor, der sowohl auf analoge Steckwürfel wie auch auf digitale Medien setzt, um das räumliche Vorstellungsvermögen zu stärken. 

Zur Erprobung wurden an den Schulen sogenannte "Uni-Klassen" eingerichtet. Das sind digital ausgestattete Klassenräume, in denen der Unterricht videographisch aufgezeichnet werden kann. Hier werden Lehramtsstudierende aus- und künftig auch Lehrkräfte fortgebildet.

Im Rahmen des Projekts hat die Universität Bremen auch den Einsatz von Mikrocontrollern im Unterricht untersucht. Mit den Minicomputern können Grundschüler altersgerecht erste Schritte des Programmierens erlernen. Der Abschlussbericht zur Explorationsstudie ist ebenso wie eine Handreichung für Lehrkräfte online verfügbar.

Foto: lisegagne/iStock.com