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Bibliothek des Jahres - Bibliotheken als Mittler digitaler Bildung

Bibliothek des Jahres

Bibliotheken als Mittler digitaler Bildung

Die Auszeichnung „Bibliothek des Jahres“ wird vom Deutschen Bibliotheksverband verliehen und würdigt innovative Bibliotheksarbeit in Deutschland, insbesondere auch die Entwicklung und den erfolgreichen Einsatz von digitalen Bildungsangeboten. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert, die Deutsche Telekom Stiftung unterstützt die Auszeichnung seit 2017.

Eine unabhängige Jury sichtet die Bewerbungen und legt dabei besonderes Augenmerk auf die Qualität und Zukunftsorientierung der bibliothekarischen Arbeit, den kreativen Einsatz von digitalen Angeboten sowie das überregionale und internationale Engagement.

Den nationalen Bibliothekspreis 2020 erhält die „TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek“ in Hannover. Der Preis wird der TIB verliehen für ihre herausragende Bibliotheksarbeit im Bereich der strategischen Open-Science-Transformation, Open Access, Forschungsdaten und der digitalen Langzeitarchivierung sowie für ihre exzellenten Entwicklungen von Services an der Schnittstelle von analogen und digitalen Formaten. 

Erstmals wird in diesem Jahr auch die Auszeichnung „Bibliothek des Jahres 2020 in kleinen Kommunen und Regionen“ verliehen. Diese mit 7.000 Euro dotierte Auszeichnung erhält die Stadtbibliothek Gotha. Die Bibliothek in Gotha zeichnet sich durch ihre hervorragende, auf sehr unterschiedliche Zielgruppen abgestimmte Bildungs- und Medienarbeit aus. 

2019 wurde die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) ausgezeichnet. Mit ihren zahlreichen E-Learning-Angeboten und den digitalen Lese- und Hörmedien erreicht die ZLB heute auch Nutzer, die zu klassischen Büchern keine Affinität mehr haben. 

Fotos: Bibliothek der Technischen Hochschule Wildau, Andreas Meyer / Ostkreuz, Bildergalerie: TIB/Andrea Seifert, Stadtbibliothek Gotha