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Lehrer erklärt Schülern am Laptop etwas

Die Zukunft des MINT-Lernens

Denkfabrik für Unterricht mit digitalen Medien

Naturwissenschaftlicher Unterricht mit digitalen Medien ist faszinierend und begeistert Schüler wie Lehrer. Doch die moderne Technologie muss pädagogisch und didaktisch sinnvoll eingesetzt werden, um sich positiv auf die Lernprozesse der Schüler auszuwirken.

Innovative Konzepte dafür sollen in den kommenden drei Jahren im Projekt „Die Zukunft des MINT-Lernens" hervorgebracht werden. Die Projektpartner sind die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Kaiserslautern, die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die Universität Koblenz-Landau und die Universität Würzburg. Sie waren siegreich aus einem bundesweiten Auswahlverfahren hervorgegangen.

Seit Herbst 2018 erarbeiten die fünf Hochschulen in einem Entwicklungsverbund gemeinsam Konzepte für guten MINT-Unterricht in der digitalen Welt entwickeln, erproben und in die Aus- und Fortbildung von MINT-Lehrkräften integrieren. Die Telekom-Stiftung investiert insgesamt 1,6 Millionen Euro in das Vorhaben. Bei ihrer Entwicklungsarbeit werden die Universitäten von Experten aus Deutschland, Estland, den Niederlanden und Österreich unterstützt.

Die Corona-Pandemie zwingt in vielen Bereichen auf Online- oder Hybrid-Lehre umzustellen. Die Fortbildungsangebote der HU Berlin für Lehrkräfte können leider nicht in Präsenz stattfinden. Um Lehrkräfte dennoch bei der herausfordernden Situation zu unterstützen, bietet die Universität kostenfreie Online-Fortbildungen an, um Möglichkeiten des technologiegestützen Lehrens und Lernens aufzuzeigen und von Erfahrungen zu berichten. 

Foto: Y. Viacheslav/Shutterstock