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15.05.2017
Fruchtbarer Austausch

Jahrestagung der Junior-Ingenieur-Akademien in Leipzig
Am Freitag und Samstag fand in Leipzig die Jahrestagung der Junior-Ingenieur-Akademien (JIA) statt. Fast 180 Lehrerinnen und Lehrer aus dem bundesweiten JIA-Netzwerk trafen sich zum gemeinsamen Austausch sowie zur offiziellen Anerkennung von neun weiteren Schulen. Danach wird das Netzwerk insgesamt 88 Schulen umfassen.

Die neuen JIA-Schulen – sieben Gymnasien und zwei Gesamtschulen aus Aschaffenburg, Bargteheide, Bochum, Bremen, Gelsenkirchen, Gießen, Kulmbach, Lennestadt und Nordhorn – richten zum kommenden Schuljahr das Wahlpflichtfach „Junior-Ingenieur-Akademie“ bei sich ein. Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Mittelstufe erhalten dort stark praxis- und projektbezogenen Technikunterricht und lernen durch die Kooperation der JIAs mit außerschulischen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft die Arbeitswelt von Forschern und Ingenieuren kennen. Die Telekom-Stiftung unterstützt die Schulen mit einer Anschubfinanzierung.

Internationale Schulpartnerschaften im Fokus
Neben der Anerkennung der neuen JIAs stand in Leipzig das Thema Internationale Schulpartnerschaften im Mittelpunkt des Tagungsprogramms. Seit dem vergangenen Jahr unterstützt die Telekom-Stiftung deutsche JIAs beim Aufbau solcher Partnerschaften mit Schulen aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Im Rahmen von gegenseitigen Austauschen sollen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam Technikprojekte durchführen und auf diesem Weg zur europäischen Verständigung beitragen.

Zwölf internationale Partnerschaften gibt es mittlerweile, die Partnerschulen stammen aus Bosnien und Herzegowina, Griechenland, Kroatien, Moldau, Polen, Rumänien, Tschechien und Ungarn. Bei der Jahrestagung wurden erste Erfahrungen ausgetauscht. Eigens zu diesem Zweck reisten auch 15 beteiligte Lehrkräfte aus dem Ausland an. Ein Workshop am Samstag beschäftigte sich zudem mit der Frage, was bei der Planung und Durchführung von internationalen Technikprojekten zu beachten ist. Ein weiterer beleuchtete innovative Wege der Begegnungs-, Erlebnis- und Exkursionsdidaktik.

Fachvortrag: Das intelligente Auto
Vielleicht werden künftige JIA-Schüler ihre Austauschfahrten ja in autonom gesteuerten Reisebussen antreten. Über alle neuen Entwicklungen auf diesem Forschungsgebiet informierte bei der Jahrestagung Professor Oliver Jokisch von der Hochschule für Telekommunikation in Leipzig in seinem Fachvortrag „Das intelligente Auto. Wohin die Reise geht“ – ein weiterer Programmhöhepunkt. Die Hochschule ist Praxispartner des Leipziger JIA-Verbundes.

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