Im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten von Thomas Mellewigt stehen Themen wie Wissensgenerierung, Wissenstransfer und wissensorientierte Organisationsgestaltung. „Hintergrund ist die Erkenntnis, dass sich die Wertschöpfungsstrukturen in hoch entwickelten Volkswirtschaften in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert haben“, so Mellewigt. „Damit hat die Koordination von Wertschöpfungsaktivitäten besondere Bedeutung erlangt.“ Im Kern geht es um die Verknüpfung und Veränderung von Wissensbeständen. Gemeint sind dabei sowohl die Wissensbestände einzelner Personen als auch die von Unternehmen und Organisationen. Das richtige Management dieser Bestände kann entscheidend zum Erfolg von Unternehmen, aber auch ganzer Volkswirtschaften beitragen.
Thomas Mellewigt wechselte von der Universität Paderborn an die Freie Universität Berlin. Seit Oktober 2004 war er an der Universität Paderborn Inhaber des Lehrstuhls für Organisation und Unternehmensführung, insbesondere Medienwirtschaft. Promoviert hat Mellewigt 1995 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Anschließend war er gut drei Jahre lang in einem Unternehmen der Telekommunikationsbranche tätig, zuletzt als Abteilungsleiter für Regulierungsökonomik. Von 1998 bis 2003 arbeitete er wieder an der Mainzer Universität als Wissenschaftlicher Assistent. Während dieser Zeit erhielt er dort die venia legendi für Betriebswirtschaftslehre. Von April 2003 bis September 2004 war Mellewigt Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Leipzig.
Stand: Oktober 2006
Dietmar Schnelle
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