Die Deutsche Telekom Stiftung und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) beauftragen das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) die Innovationsfähigkeit Deutschlands zu analysieren. Die Veröffentlichung des ersten Innovationsindikators für Deutschland ist für Sommer 2005 vorgesehen. Mit einem Gesamtindikator sollen die Innovationsbedingungen für den Wirtschaftsstandort und die Position im internationalen Wettbewerb jährlich erfasst und verglichen werden.
Der Innovationsindikator wird neben den harten Fakten wie Bildung, Ausbildung, Forschung und Entwicklung, Unternehmensgründungen, Patentanmeldungen, Arbeitsmarktdaten, ordnungspolitische Steuerungsinstrumente auch qualitative Größen wie Veränderungsbereitschaft- und Fähigkeit, Flexibilität, Optimismus, Mut, und Pragmatismus berücksichtigen.
Bisher gibt es kein Instrument, das die Innovationsfähigkeit- und Entwicklung in Deutschland und Europa auch unter qualitativen Gesichtspunkten misst. "Unser Ziel ist, mit dem Indikator das Bewusstsein für Innovationen zu stärken und in der Öffentlichkeit populär zu machen um damit zu einem Stimmungswandel zugunsten von Innovationen beizutragen", erläuterte der Vorsitzende der Deutsche Telekom Stiftung, Dr. Klaus Kinkel.
Innovationen und Innovationsbedingungen sind für den Wirtschaftsstandort Deutschland von herausragender Bedeutung. Ohne die Fähigkeit von Menschen und Unternehmen, neues Wissen zu schaffen und dieses in neue, marktfähige Produkte und Dienstleistungen umzusetzen, wird es kein Wachstum und keine neuen Arbeitsplätze geben.

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