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Telekom-Stiftung stellt neue Studie zur Lehrerausbildung vor

08.05.2012

Untersuchung zeigt, wie deutsche Hochschulen die Bewerbungsphase für das Lehramtsstudium gestalten – Breites Spektrum zur Eignungsabklärung, Beratung und Bewerberauswahl – Sechs Bundesländer haben Eignungsabklärung gesetzlich geregelt

Bonn: Welche Voraussetzungen müssen junge Menschen mitbringen, die sich für den Lehrerberuf interessieren und was sollten sie schon zu Beginn über den Beruf wissen? Auf diese Frage geben verschiedene Verfahren zur Eignungsabklärung Antworten. Wie diese Verfahren aussehen, welche Hochschule solche Verfahren anbietet und wie viele Bundesländer die Eignungsabklärung schon gesetzlich vorschreiben, zeigt eine aktuelle Untersuchung im Auftrag der Deutsche Telekom Stiftung, die heute anlässlich der ZEIT-Konferenz „Schule & Bildung“ veröffentlicht wird. Das Ergebnis: Es gibt bereits viele Beispiele guter Praxis. Deren langfristige Wirksamkeit muss aber noch belegt werden. Die Ansätze der Hochschulen bei Beratung, Auswahl und Förderung von Studienbewerbern und -anfängern sind sehr heterogen. Nur sechs von 16 Bundesländern haben die Eignungsabklärung bislang gesetzlich vorgeschrieben.

„Die Analyse liefert nicht nur erstmals eine komplette Bestandsaufnahme, sondern sie beschäftigt sich mit einem für die Lehrerbildung insgesamt überaus wichtigen Aspekt“, erläutert Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung. „Deutschland braucht nicht nur mehr, sondern auch mehr gute Lehrer. Angebote zur Eignungsabklärung und Beratung vor Aufnahme des Studiums können hier sicherlich vielen jungen Menschen wertvolle Unterstützung bieten.“

Die Untersuchung bietet als bislang einzige einen bundesweiten Überblick über die unterschiedlichen Ansätze von Ländern und Hochschulen. Neben aktuellen Trends lässt die Studie auch Studienorte mit Vorbildcharakter erkennen. Übersichtliche Grafiken zeigen die Maßnahmen der jeweiligen Hochschulen auf einen Blick. „Ziel dieser Bestandsaufnahme ist es, die verschiedenen Ansätze zu vergleichen, aktuelle Trends zu erkennen und wünschenswerte Ent¬wicklungsrichtungen identifizieren zu können“, so Dr. Birgit Nieskens von der Leuphana Universität Lüneburg. Gemeinsam mit Dr. Heike Demarle-Meusel von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt hat sie die Studie verfasst. Eine tiefgreifende systematische Auswertung der Erfahrungen, die die Hochschulen mit neuen Initiativen gemacht haben, könnte nach Ansicht der Wissenschaftlerinnen im nächsten Schritt wertvolle Impulse für die weitere Entwicklung in der Lehrerbildung geben.

Die vollständige Studie „Für den Lehrerberuf geeignet? Eine Bestandsaufnahme zur Eignungsabklärung, Beratung und Bewerberauswahl für das Lehramtsstudium“ ist im Internet abrufbar unter www.telekom-stiftung.de/zeit-konferenzen.


Kontakt für die Presse:
Deutsche Telekom Stiftung
Andrea Servaty
Tel.:0228 - 181 92205
E-Mail: andrea.servaty@telekom.de
www.telekom-stiftung.de

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