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Was ist Kryptozoologie?

01.05.2012

Für die wissenschaftliche Welt war der „Burmesische Stumpfnasenaffe“ vor kurzem gar nicht vorhanden. Sie kannte ihn schlicht nicht. Bis Forscher diese Affenart schließlich 2010 in Myanmar entdeckten. Eine kleine Sensation.

Genau das ist der Stoff, aus dem die Träume von Kryptozoologen gewebt sind. Die Kryptozoologie beschäftigt sich mit der Suche nach unbekannten Tieren. Der Begriff geht auf den belgischen Zoologen Bernhard Heuvelmans zurück, der 1955 ein Buch mit dem Titel „Auf der Spur unbekannter Tiere“ veröffentlicht hatte. Kryptos heißt im Griechischen versteckt oder verborgen. Nicht wenige Kryptozoologen sind davon überzeugt, dass es sagenumwobene Tiere wie das Wassermonster Nessi oder den Yeti geben muss. Deshalb haftet der Kryptozoologie mitunter der Ruf der Grenzwissenschaft an. Dennoch geben Funde wie in Myanmar den Kryptozoologen Recht, allein in den letzten zehn Jahren wurden zahlreiche große Tierarten entdeckt. Und es gibt noch Vieles zu entdecken. Allein im Meer, so schätzte ein internationales Forscherteam kürzlich, leben noch mindestens 91 Prozent unentdeckte Meereslebewesen. Die Befürchtung: Viele könnten aussterben, bevor sie überhaupt das Licht der wissenschaftlichen Welt erblicken.

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