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Neuer Spezial-Workshop ergänzt die Trainerfortbildung

12.05.2011

In Zusammenarbeit mit der Deutsche Telekom Stiftung bietet das „Haus der kleinen Forscher“ seinen Trainerinnen und Trainern in diesem Jahr den Spezial-Workshop Natur-Wissen schaffen an. Am 12. und 13. Mai 2011 findet in Wolfsburg der erste von insgesamt fünf Workshops statt. Dazu befragen wir Dr. Jörg Schulte-Pelkum, der die Workshops zusammen mit Marike Daut und Sina Mierau leiten wird. Sie gehören zum Projektteam Natur-Wissen schaffen der Deutsche Telekom Stiftung. Das Projekt ist, unter der Leitung von Prof. Dr. mult. Wassilios E. Fthenakis, an der Universität Bremen beheimatet.

Was sind in Ihren Augen die Besonderheiten der Kooperation zwischen dem Projekt „Natur-Wissen schaffen“ der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“?

Foto Dr. Jörg Schulte-Pelkum
Die Kooperation bringt zwei wichtige Akteure zusammen, die sich, mit unterschiedlichen Stärken, für die Verbesserung der frühkindlichen Bildung in Deutschland engagieren. Ein gemeinsames Ziel beider Projekte ist, elementarpädagogische Fachkräfte bei der Umsetzung naturwissenschaftlicher, technischer und mathematischer Bildung in der Praxis zu unterstützen. Von der Kooperation profitieren beide Projekte: Das Projekt „Natur-Wissen schaffen“ der Deutsche Telekom Stiftung stellt eine elaborierte und bereits in der Praxis erprobte und bewährte pädagogisch-didaktische Grundlage bereit, die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ unterstützt die Implementation mit Ihrem bundesweit etablierten Netzwerk. Damit werden inhaltliche und organisatorische Stärken sinnvoll miteinander verbunden, um möglichst viele Fachkräfte vor Ort zu erreichen.

Wie profitieren die Teilnehmer von den Workshops? Worauf legen Sie bei der Fortbildung besonderen Wert?

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Qualifizierung sind mit dem Team der Akademie der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ so abgestimmt, dass sie eine ideale Ergänzung zum bestehenden Fortbildungsprogramm der Trainerinnen und Trainer darstellen. Mit den Teilnehmern werden neuere wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie und dem Bereich der elementarpädagogischen Forschung diskutiert, auf deren Grundlage Bildungsprozesse, unter aktiver Beteiligung von Kindern und Fachkräften, also ko-konstruktiv, gestaltet werden können. In den Workshops wird an konkreten Projekten gezeigt, wie solche Bildungsprozesse mit den Kindern im Kita-Alltag gestaltet werden können, und wie dabei die Projektmethode in Verbindung mit dem sog. metakognitiven Ansatz - das ist das Denken darüber, was man lernt und vor allem wie man lernt - eingesetzt werden kann. Die Stärkung der Reflexionskompetenz der Fachkräfte und der Trainerinnen stellt einen weiteren Schwerpunkt in der Fortbildung dar.

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