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Pressemitteilung JIA Freiburg

Goethe-Gymnasium Freiburg richtet Junior-Ingenieur-Akademie ein
Projekt bietet Einblicke in den Berufsalltag von Ingenieuren und Wissenschaftlern

Mit dem neuen Schuljahr startet am Goethe-Gymnasium die Junior-Ingenieur-Akademie der Deutsche Telekom Stiftung. Hier lernen Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe beispielsweise wie man Sensoren entwickelt sowie Roboter konstruiert und programmiert. Hierzu sollen sie den Robotern analog zum RoboCup beibringen, wie man Fußball spielt. Sie beschäftigen sich mit der Entwicklung und Konstruktion neuer Automobile und entwickeln dabei einen Miniatur-Formel 1- Rennwagen am Computer. Außerdem befassen sie sich - passend zum Standort Freiburg - mit der Herstellung von Solarzellen sowie mit der Nutzung von Sonnenwärme und sie lernen, wie Solarenergie für Elektromobilität genutzt werden kann. Nicht zu letzt lernen die Schülerinnen und Schüler wie mit Hilfe der Elektronik aus herkömmlichen Textilien Hightech-Produkte mit ungeahnten Möglichkeiten entstehen.

Bundesweit gibt es bereits 25 Junior-Ingenieur-Akademien der Telekom-Stiftung. In Freiburg entsteht eine der ersten in Baden-Württemberg. Dass die Auswahl auf Freiburg fiel, hängt mit dem neuen Projekt der Stadt Freiburg „LEIF: Lernen erleben in Freiburg“ – einem Teilprogramm im Rahmen der bundesweiten Initiative „Lernen vor Ort“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und eines bundesweiten Stiftungsverbunds – zusammen. Die Telekom-Stiftung unterstützt dabei als Themenpate für das Handlungsfeld Wirtschaft, Technik, Umwelt und Wissenschaft die Kommunen.

Die Telekom-Stiftung engagiert sich seit Jahren für eine Verbesserung des Bildungssystems in den MINT–Fächern. Sie bietet seit 2005 im Bereich der weiterführenden Schulen die Junior-Ingenieur-Akademie an. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern ab Klasse 8 der gymnasialen Mittelstufe, Einblicke in die Ausbildung und den Berufsalltag von Ingenieuren und Wissenschaftlern zu bieten und so frühzeitig Interesse für technische Berufe und ingenieurwissenschaftliche Karrieren zu wecken. Dabei soll auch der Mädchenanteil deutlich erhöht werden. Die Telekom-Stiftung unterstützt die Junior-Ingenieur-Akademie in Freiburg mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von rund 25.000 Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren. Ausgangspunkt der Junior-Ingenieur-Akademie war die Schüler-Ingenieur-Akademie für die Oberstufe, die Südwestmetall fast flächendeckend in Baden-Württemberg etabliert hat.

Das Konzept der Junior-Ingenieur-Akademie basiert auf der Kooperation von Schulen mit Hochschulen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen. Als Partner konnte das Goethe-Gymnasium die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit dem Institut für Informatik und der Biomedizinischen Mikrotechnik, die SICK AG, die DHBW Lörrach mit dem Bereich Maschinenbau, die Zahoransky AG, Concentrix Solar GmbH, das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE sowie die Stadt Freiburg gewinnen.
Die Stadt Freiburg begleitet im Rahmen von „LEIF: Lernen erleben in Freiburg“ die Einrichtung der Junior-Ingenieur-Akademie, denn sie sieht in ihr einen wichtigen Baustein zur Entwicklung eines Gesamtkonzepts zur Förderung naturwissenschaftlichen und technischen Arbeitens in Freiburg.

Das Freiburger Vorhaben wurde von Lehrkräften des Goethe-Gymnasiums in Zusammenarbeit mit den Partnern entwickelt. In den nächsten zwei Jahren sollen die Bereiche Robotik und Automatisierung, CAD und CNC, Solarenergie sowie Medizintechnik bearbeitet werden. Insgesamt haben sich 15 Schülerinnen und Schüler erfolgreich für die Aufnahme in die Junior-Ingenieur-Akademie beworben.

Weitere Informationen gibt es unter www.telekom-stiftung.de/junior-ingenieur-akademie

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